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BODAN-RAIL 2020 definiert ein grenzüberschreitendes Knotensystem, das Schritt für Schritt realisiert werden kann. Investitionen verfolgen dabei immer dasselbe Ziel.
Der Mehrverkehr auf der Schiene bedingt Investitionen in die Strecke: Kreuzungsmöglichkeiten und neue leistungsfähigere Signal- und Sicherungstechnik. Durch die Bildung von Umsteigebahnhöfen befinden sich mehr Züge gleichzeitig in den Bahnhöfen. Die Bahnhöfe müssen entsprechend ausgebaut werden. Gleislängen und Grobkosten der zusätzlich nötigen Infrastrukturbauten:
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Deutschland
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Österreich
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Schweiz
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Total
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Neigetechnikausbau
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180 km
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90 km
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270 km
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Elektrifizierung
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500 km
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500 km
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Zusatzgleis
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130 km
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15 km
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80 km
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225 km
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Gleiswechselbetrieb
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35 km
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3 km
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38 km
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Kürzere Zugfolgezeiten
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80 km
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10 km
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90 km
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Höhere Geschwindigkeit
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360 km
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10 km
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370 km
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Grobe Kostenschätzung
(inkl. Bahnhofsausbauten)
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1'540 Mio. €
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115 Mio. €
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560 Mio. €
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2'215 Mio. €
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Bei diesen Kosten handelt es sich um einen globalen abgeschätzten Rahmenbetrag. Das Konzept BODAN-RAIL 2020 kann selbstverständlich in Etappen realisiert werden. Ein erster Zwischenschritt wurde geprüft: Bereits mit einem Teil der vorgeschlagenen Investitionen erreicht man wesentliche Verbesserungen.
Der aufgezeigte Kostenrahmen dürfte realistisch und verkraftbar sein: Kosten von 2 bis 2.5 Mia. € entsprechen in etwa der Hälfte des Betrages, der in der Schweiz für die 2. Etappe von Bahn 2000 budgetiert ist. Der grosse Betrag, der in Deutschland anfällt, ist u.a. auf die Elektrifizierung der Hauptachsen Ulm - Friedrichshafen - Lindau und Lindau - Memmingen - Geltendorf (- München) zurück zu führen. In Deutschland müssen zudem längere Strecken für höhere Geschwindigkeiten hergerichtet und beträchtliche Zweigleisigkeiten gebaut werden. Dies zeigt auf, dass in den letzten Jahren zuwenig in die Infrastruktur investiert wurde. Im Gegensatz zu Österreich und der Schweiz besteht in Deutschland ein grösserer Nachholbedarf.
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