|
BODAN-RAIL 2020 will ein Angebot verwirklichen, das die Interessen der Bahnbenützer abdeckt. Das Konzept geht von einer Betriebsdauer zwischen 06.00 und 24.00 Uhr aus. Grundsätzlich verkehren die Züge im Stundentakt. Innerhalb von Agglomerationen soll die vorgeschlagene S-Bahn Bodan alle 30 Minuten einen Zug offerieren. In einigen wenigen Fernverkehrsrelationen können die Züge nur im 2-Stunden-Takt angeboten werden. Auf vielen Strecken ergeben sich durch Linienüberlagerungen noch dichtere Frequenzen.
Das konsequente Knotensystem erlaubt sog. Durchbindungen in fast beliebiger Weise. Damit lassen sich lange, häufig vor allem grenzüberschreitende direkte Zugläufe bilden, was die Zahl der Umsteigebeziehungen kräftig reduziert.
Beispiele konkreter Massnahmen sind:
|
-
|
Das aus einer früheren INTERREG-Studie resultierende Konzept der stündlichen Züge Zürich - St. Gallen - Bregenz mit der alternierend zweistündlichen Weiterführung über Memmingen nach München und über Innsbruck nach Wien.
|
|
-
|
Die stündlichen Schnellzüge als Querverbindungen zu den Hauptlinien in der Ostschweiz und um den Bodensee, fahrplantechnisch so gelegt, dass in Romanshorn eine Verknüpfung mit der Linie Schwarzwald - Konstanz - St. Gallen entsteht.
|
|
-
|
Das Schnellzugskonzept im Donautal mit den Ästen nach Tübingen, Ulm und Aulendorf.
|
|
-
|
Die stündliche Weiterführung der Schwarzwaldbahn-Züge über Konstanz hinaus nach St. Gallen.
|
|
-
|
Die Verlängerung der Züge der Südbahn über Lindau hinaus via Feldkirch/Arlberg nach Innsbruck, eine Idee aus einer früheren Interreg-Studie mit einem ausgesprochen guten Reisendenpotential. Regelmässige Direktzüge zwischen Vorarlberg und Ulm.
|
|