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Ein Blick auf die Bodennutzung (Bild 2) zeigt, wie die Besiedlung achsförmig ausgeprägt ist und deshalb für die Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr besonders geeignet ist. Er zeigt aber auch, wie sich der Bodensee diesen Achsen querstellt. Dieses Hindernis zu überbrücken bedeutet eine besonders herausfordernde Aufgabe.
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Die 4.5 Mio. Einwohner im Grossraum Bodensee entwickeln immer stärkere Aktivitäten. Diese werden sichtbar in der steigenden Bedeutung der Zentren. Es hat sich ein Städtenetz Bodensee herausgebildet, das in sich und im Bezug zu den umliegenden Gebieten hierarchisch strukturiert ist. Diese Bedeutungshierachie gibt wichtige Hinweise auf die Strukturierung eines optimalen Eisenbahnnetzes. Verbindungsprioritäten und Haltepolitik der Bahn sind auf das raumordnerische Gefüge abzustimmen.
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Es darf angenommen werden, dass der Grossraum Bodensee ein überdurchschnittliches Entwicklungspotential hat, das sich aber infolge des langsamen Abbaus der Grenzhemmnisse erst zögerlich entfaltet. Die angestellten Prognosen zeigen insbesondere bei den Einwohnern das Wachstumspotential auf; bei den Beschäftigten ist ein Rückgang solange anzunehmen, als sich die Rahmenbedingungen nicht verbessern.
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